Schlagwort-Archive: Repression

Klassenjustiz bekämpfen – Solidarität aufbauen – Silvester nach Stammheim

Knastspaziergang an Silvester – 17 Uhr, S-Bahnhaltestelle Stuttgart Stammheim
Die Gemeinsame Anfahrt aus Villingen-Schwenningen ist um 14.30 Uhr am Bahnhof Schwenningen

Gehen wir am Silvesterabend in Stuttgart am Stammheimer Knast gemeinsame auf die Straße. Kaum ein anderer Ort wie dieser – gebaut in den 1970er Jahren für die RAF-Gefangenen und die Gerichtsverhandlungen gegen diese – steht für den Kampf der Herrschenden der BRD gegen fortschrittliche Bewegungen und die revolutionäre Linke.

Aufruf zur Silvestermobilisierung 2017 aus Stuttgart: Beton bricht – Solidarität nicht!

Aufruf aus Villingen-Schwenningen

Der Staat zeigt seine Zähne, Gesetze werden verschärft, die Repression nimmt zu. Bereits während des G20 Gipfels in Hamburg wurden grundlegende Rechte außer Kraft gesetzt. Polizeieinheiten besaßen die Deckung der Verantwortlichen nach eigenem belieben zu Handeln. Immer wieder griff die Polizei die Proteste gegen das Gipfeltreffen an. Etliche schwer verletzte DemonstrantInnen waren damals, im Sommer die Folge.

Bereits im Frühjahr 2017 begann, in der etablierten Politik begleitet von den bürgerlichen Medien, eine Kampagne die vor den zu erwartenden Auseinandersetzungen in Hamburg warnte und darauf hin arbeitete die Protesten zu entpolitisieren.

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Bundesweite Hausdurchsuchungen wegen G20

Am Dienstag den 5. Dezember gab es in acht Bundesländern Hausdurchsuchungen gegen Linke.

Zeitgleich um Sechs Uhr machten sich hunderte Polizisten daran BewohnerInnen wach zu klingeln, Türen auf zu brechen und Wohnungen zu stürmen. Der Grund dafür? Die Proteste gegen den G20 Gipfel Anfang Juli in Hamburg. Den 22 Beschuldigten wird etwa vorgeworfen Polizisten angegriffen zu haben oder militante Proteste gegen das Gipfel-Treffen vorbereitet zu haben.

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Hausdurchsuchung in Villingen-Schwenningen

(Quelle: linksunten.indymedia.org)

Am Dienstag den 8. August fand in Villingen-Schwenningen in den Wohnräumen von GenossInnen eine Hausdurchsuchung statt. Vorwand dafür war eine zu Last gelegte Auseinandersetzung mit Nazis.

Als ein Bewohner um kurz vor 6.30 Uhr die Wohngemeinschaft verließ um zur Arbeit zu gehen, wurde er im Hinterhof von einem Mob Zivibullen überwältigt und auf den Boden gebracht. Die Polizei hat gezielt auf das Verlassen des Hauses gewartet um dann überfallartig zu zu greifen. Erst als der Genosse am Boden war gaben sich die Zivis als Polizei zu erkennen. Weiterlesen

Anquatschversuch vom Verfassungschutz

(Quelle: http://linksunten.indimedia.org)

In Villingen-Schwenningen versuchte ein Verfassungschützer die Tage einen Genossen an zu quatschen, bekam jedoch eine klare Abfuhr.

Am Donnerstag den 13. Juli verließ ein in Villingen wohnender Genosse gegen 13 Uhr sein Haus um zur Spätschicht auf Arbeit zu sein. Nach nur wenigen Schritten wurde er von einem ihm unbekannten Mann mit seinem Vornamen angesprochen. Der Mann gab sich folgend als Mitarbeiter des Verfassungschutzes aus und gab an gerne mit dem Genossen reden zu wollen. Er versuchte es mit „die Sache von Weinheim“ und wollte wissen wie er da „reingeraten“ wäre. Gemeint war hiermit die Beteiligung des Genossen bei den Protesten gegen den NPD Parteitag in Weinheim 2015. Weiterlesen