Bundesweite Hausdurchsuchungen wegen G20

Am Dienstag den 5. Dezember gab es in acht Bundesländern Hausdurchsuchungen gegen Linke.

Zeitgleich um Sechs Uhr machten sich hunderte Polizisten daran BewohnerInnen wach zu klingeln, Türen auf zu brechen und Wohnungen zu stürmen. Der Grund dafür? Die Proteste gegen den G20 Gipfel Anfang Juli in Hamburg. Den 22 Beschuldigten wird etwa vorgeworfen Polizisten angegriffen zu haben oder militante Proteste gegen das Gipfel-Treffen vorbereitet zu haben.

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Demonstration – Für eine Welt, in der niemand fliehen muss!

Aufruf zum antikapitalistischen Bereich auf der Demonstration am 9. Dezember in Stuttgart:

„Bloßes Lob des Friedens ist einfach, aber wirkungslos. Was wir brauchen, ist aktive Teilnahme am Kampf gegen den Krieg und alles was zum Krieg führt.“ Albert Einstein (1879-1955)

Das Motto „Fluchtursachen bekämpfen“ scheint gerade „in“ zu sein. Viele reden davon – ExpertInnen in Talkshows, Frau Merkel im Bundestag und Verteidigungsministerin von der Leyen. Doch auch wenn viele diese Wortwahl benutzen, gemeint ist oft etwas anderes: Spricht die Bundesregierung etwa von Fluchtursachen-Bekämpfung, meint sie damit eigentlich die Unterstützung autoritärer Regime, wie der Türkei oder des Sudans, um die europäische Migrationsabwehr vorzuverlagern. Sprechen wir davon, Fluchtursachen zu bekämpfen, dann stellen wir die zentrale Frage: „Wie kann ein Zustand erreicht werden, in dem Menschen nicht mehr gezwungen werden zu fliehen?“ Weiterlesen

Solidarität mit Rojava und den linken Kräften in der Türkei

Am 1. November jährt sich der Sieg beim Kampf um die Stadt Kobane zum dritten Mal. 2014 gelang es der Bevölkerung Rojavas (Nordsyrien) und ihren Selbstverteidigungs- einheiten YPG und YPJ die Milizen des IS zurück zu schlagen und die Stadt vollständig zu befreien. Seit dem wurden die Islamisten immer weiter zurück gedrängt und aktuell wurde Rakka deren bisherige inoffizielle Hauptstadt nun ebenfalls befreit. Militärisch ist der IS damit faktisch geschlagen. Weiterlesen

Die Geschichte von unten schreiben! 100 Jahre Russische Revolution 40 Jahre Morde in Stammheim

Eine interessante Veranstaltungsreihe der Revolutionären Aktion Stuttgart:

Warum beschäftigen wir uns mit Geschichte? Schon seit der Errichtung der Pariser Kommune 1871 wurde eine Fülle von praktischen Erfahrungen sozialer Revolutionen und im Aufbau einer befreiten Gesellschaftsordnung gesammelt.

Heute nach vielen Erfolgen, Niederlagen und eigenen Fehlern muss es darum gehen, auch in den kapitalistischen Zentren wie der BRD den Faden wieder aufzunehmen und von neuem eine revolutionäre Perspektive zu entwickeln. Das ist ohne eine Beschäftigung mit den bisherigen Erfahrungen kaum möglich. Ein Bezug zur revolutionären Geschichte ist dabei nicht gleichbedeutend mit nostalgischen und kritiklosen Schwärmereien, sie bringt aber auch nichts als Verwirrung mit sich, wenn sie sich auf reine Kritik beschränkt.

In diesem Herbst gibt es eine Reihe von Jahrestagen, die entweder weltweite Bedeutung hatten oder die prägend für die gesellschaftliche Entwicklung in Deutschland waren: 100 Jahre Oktoberrevolution in Russland und 40 Jahre Todesnacht in Stuttgart Stammheim.

Broschüre: Die Geschichte von unten schreiben!

Hier gibt es die Veranstaltungstermine