Archiv des Autors: Linke Aktion Villingen-Schwenningen

Erinnern heißt kämpfen*

* Vor 100 Jahren wurden Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht von konterrevolutionären Offizieren in Berlin ermordet. Der 15. Januar ist ihr Todestag. Mit Luxemburg und Liebknecht starben die zwei wichtigsten Führer der sozialistischen Bewegung und der Novemberrevolution.

Im November 1918 meuterten die Matrosen in Kiel. Es war der Startschuss für die revolutionäre Erhebung in ganz Deutschland. Soldaten und ArbeiterInnen, das Volk erzwangen das Ende des 1. Weltkriegs doch ihre Ziele gingen weiter: Enteignung der Großindustriellen und Vergesellschaftung der Produktionsmittel, sozialistische Rätedemokratie statt bürgerlicher Herrschaft – die Errungene Macht sollte nicht mehr in den Hände derer liegen welche die Bevölkerung für ihre Profite in Armut, Elend und den 1. Weltkrieg getrieben haben. Für diese Ziele standen Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht.

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Solidarité avec les sans-papiers

Durch sein Abtauchen kam ein in der Erstaufnahmestelle Donaueschingen untergebrachter Geflüchteter seiner angekündigten Abschiebung zuvor. In dem Lager in Donaueschingen leben derzeit etwa 400 Menschen, viele von ihnen flüchteten aus afrikanischen Ländern nach Europa und schließlich in die BRD. Vielen von ihnen sind, nach dem die Baden-Württembergische Landesregierung von Grünen und CDU angekündigt hat verstärkt Geflüchtete aus zu schaffen, von der Abschiebung bedroht.

Der jetzt Abgetauchte sollte im laufe der Tage vom 7. bis 11. Januar von der Polizei geholt werden, hatten die Behörden angekündigt und den Geflüchteten damit in die Illegalität gedrängt. Weiterlesen

Unsere Solidarität ist ihr Kontrollverlust! Gegen Kapitalismus & Polizeistaat!

An Silvester auf zum Knast nach Stammheim

31. Dezember | 17:30 Uhr | Stuttgart – Haltestelle „Stammheim“

Dein Wecker klingelt. Du stehst auf, machst dir einen Kaffee. Bevor du zur Arbeit gehst, schreibst du noch kurz einer Freundin. Dein Messenger zeigt dir an, dass sie deine Nachricht gelesen hat. Am Bahnhof schaust du nach oben. Waren da schon immer so viele Kameras? Vermutlich schon. Du rennst zum Bahnsteig. Doch als du ankommst gehen die Türen schon zu, deine Hand schlägt resigniertgegen den anfahrenden Zug. Plötzlich kommt ein Streifenwagen angefahren. Zwei Polizisten steigen aus, gehen auf dich zu und fragen, was du hier machst.

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KRIEG, FLUCHT, VERTREIBUNG

…MADE IN GERMANY

Am 15. Dezember findet in Stuttgart die Demonstration „Für eine Welt in der niemand fliehen muss!“ statt.

Wir rufen zur Beteiligung an der, von einem breiten Bündnis organisierten, Demonstration auf und mobilisieren gemeinsam mit weiteren Gruppen aus dem Süden zum Antikapitalistischen Block.

Aus Villingen-Schwenningen gibt es eine organisierte Anfahrt zur Demonstration. Der Treffpunkt dafür ist um 10:30 Uhr am Bahnhof in Schwenningen

Den Aufruf zum Antikapitalistischen Block gibt es hier