Erinnern heißt kämpfen*

* Vor 100 Jahren wurden Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht von konterrevolutionären Offizieren in Berlin ermordet. Der 15. Januar ist ihr Todestag. Mit Luxemburg und Liebknecht starben die zwei wichtigsten Führer der sozialistischen Bewegung und der Novemberrevolution.

Im November 1918 meuterten die Matrosen in Kiel. Es war der Startschuss für die revolutionäre Erhebung in ganz Deutschland. Soldaten und ArbeiterInnen, das Volk erzwangen das Ende des 1. Weltkriegs doch ihre Ziele gingen weiter: Enteignung der Großindustriellen und Vergesellschaftung der Produktionsmittel, sozialistische Rätedemokratie statt bürgerlicher Herrschaft – die Errungene Macht sollte nicht mehr in den Hände derer liegen welche die Bevölkerung für ihre Profite in Armut, Elend und den 1. Weltkrieg getrieben haben. Für diese Ziele standen Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht.

Zum 100. Jahrestag der Ermordung der beiden RevolutionärInnen laden wir zur Veranstaltung ein.

Warum ist die Bewegung hin zu einer sozialistischen Rätedemokratie gescheitert? Wie konnte nur wenige Jahre nach der Niederschlagung der großen demokratischen Massenbewegung der Faschismus in Deutschland an die Macht gelangen? Welche Erfahrungen hat die revolutionäre Bewegung gemacht?

Diese Fragen werden wir uns stellen. Denn Erinnern heißt aus den Kämpfen zu lernen die Menschen vor uns geführt haben und ihre Erfahrungen in die Kämpfe einfließen zu lassen die wir heute führen müssen.

Die Veranstaltung findet, am Sonntag den 20. Januar, im Linken Zentrum Mathilde Müller statt. Beginn ist um 15 Uhr.