Solidarité avec les sans-papiers

Durch sein Abtauchen kam ein in der Erstaufnahmestelle Donaueschingen untergebrachter Geflüchteter seiner angekündigten Abschiebung zuvor. In dem Lager in Donaueschingen leben derzeit etwa 400 Menschen, viele von ihnen flüchteten aus afrikanischen Ländern nach Europa und schließlich in die BRD. Vielen von ihnen sind, nach dem die Baden-Württembergische Landesregierung von Grünen und CDU angekündigt hat verstärkt Geflüchtete aus zu schaffen, von der Abschiebung bedroht.

Der jetzt Abgetauchte sollte im laufe der Tage vom 7. bis 11. Januar von der Polizei geholt werden, hatten die Behörden angekündigt und den Geflüchteten damit in die Illegalität gedrängt.

Um auf die drohenden Abschiebungen aufmerksam zu machen und Solidarität mit den Betroffenen zu demonstrieren, fanden in den letzten Wochen immer wieder Kundegebungen und Mahnwachen vor der Erstaufnahmestelle und in der Fußgängerzone Donaueschingens statt. Organisiert wurden die Aktionen vom Bündnis für Bleiberecht Schwarzwald-Baar-Heuberg, das Antimilitaristische Treffen Villingen-Schwenningen trug die Proteste mit.

In dieser Woche hattte das Bündnis zu solidarischen Nachtwachen aufgerufen, jetzt nachdem die angekündigte Abschiebung zu erst einmal ausgefallen ist jedoch abgesagt. Bereits in knapp zwei Wochen ist von den staatlichen Behörden jedoch der nächste Abschiebetermin angekündigt – Bleibt informiert und zeigt euch solidarisch, aktuelle Infos gibt es beim Antimilitarischen Treffen VS.

Solidarität mit den BewohnerInnen der EA-Donau.
Fluchtursachen bekämpfen.